ECSAN - 4. Treffen der europäischen Verbände

Das Netzwerk der europäischen Craniosacral Verbände ist in 2018 zum 4. Mal zusammengekommen.

In diesem Jahr haben die russischen KollegInnen eingeladen - zwei Wochen vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft war das Treffen in St. Petersburg, zu dem sich Verbandsvorsitzende und CST- Praktizierende aus der Ukraine, Russland, Schweden, den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz, Spanien, Österreich, Deutschland und Tschechien auf den Weg gemacht hatten.

Mit einer Besichtigungstour, die u.a. einen abendlichen Bootstrip in den „Weißen Nächten“ der Junisonne und einen Besuch zum Peterhof, des großartigen Schlosses von Peter dem Großen beinhaltete, startete die Delegation getreu nach dem Motto erst das Vergnügen und dann die Arbeit. Die begann auch am ersten Abend, wo alle Landes-VertreterInnen zunächst einen Überblick über die Situation der Craniosacral- Therapie in ihren Heimatländern abgaben. Die Hauptthemen waren hierbei: wie ist die CST in das Gesundheitssystem eingebettet und was tun die Verbände für ihre Mitglieder.

Am zweiten Tag arbeiteten 3 Gruppen an folgenden Themen:

- Weiterentwicklung einer gemeinsamen Website,
- wie ist es möglich, eine EU Registrierung für CST als Beruf zu erreichen und
- wie kann ECSAN seine europäischen und internationalen Kollegen unterstützen.

Die Ergebnisse wurden am Abend präsentiert:

Wichtige Schritte wurden bei der Website-Gestaltung erreicht: Texte sind geschrieben und abgestimmt, eine offline-Version wird bald präsentiert werden können. Die komplette Website wird Ende des Jahres online sein.

Die zweite Workshop-Gruppe diskutierte und klärte die ersten Schritte Richtung einer Legalisierung der CST als Beruf. Janneke Josse aus den Niederlanden, Teil dieser Gruppe, wird Kontakte herstellen. Wie sie sagte: „Jedes große Projekt startet mit einem ersten Schritt“. Sie präsentierte einen Zeitplan und die ersten Schritte in sehr professioneller Weise. Allen KollegInnen war klar, dass sie die perfekte Person für diesen Job ist. Elfriede Wolfslehner und Inge Schmuck sind ebenfalls fester Bestandteil dieser "Einsatzgruppe"- beide waren im Jahr 2000 für eine EU-Zulassung für eine European Craniosacral Association verantwortlich.

Die dritte Gruppe arbeitet an einer Liste für neue Ideen zur Unterstützung, wie etwa den LehrerInnen-Austausch in Europa, internationale Forschung und die Einrichtung einer PR-Datenbank.

'' Der Zusammenhalt zwischen den Menschen war viel stärker und unsere Arbeit deutlich effizienter. Die ECSAN-Gruppe ist in diesem Jahr geschlossener und hat eine Menge Durchsetzungskraft", meinte Ellen Grösser, Organisatorin und Moderatorin nach dem Treffen.

Im nächsten Jahr wird sich ECSAN in Schweden treffen.

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