Cranio-Jahrestagung 2025 - intensive Tage für Herz und Verstand

Die Jahrestagung 2025 fand im idyllischen Kloster Plankstetten in Berching statt. Organisatorische Herausforderungen, frühes Glockenläuten, helle Räumlichkeiten und grandiose Workshops bestimmten das Wochenende, das unter dem Motto „Herz und Verstand“ stand.

Im Vorfeld der Veranstaltung trafen sich wie immer die CSVD-Lehrerinnen und Lehrer zum Austausch, bevor nach dem ersten Mittagessen die 1. Vorsitzende Nina Sixt die Veranstaltung offiziell eröffnete und mit einer kleinen Meditation alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßte.

Der erste Vortragende war Gerhard Walper, der mit seiner Frau Karin das stille Familienstellen, das er selbst aus der langen gemeinsamen Arbeit mit Bert Hellinger entwickelt hat, vorstellte. Seine Ausgangsfrage lautete: „Worauf möchtest du schauen?“ und nach nur wenigen Informationen wurden sodann freiwillige Stellvertreter gesucht, die allein durch ihre Körperhaltungen, ihre Gefühle und die Bewegung im Raum die Konflikte verdeutlichten. Die Lösung bestand in der Hinwendung zur Liebe und ging meist sehr schnell und leicht. Neben ein paar theoretischen Grundlagen und Zeit für Fragen konnten sehr viele Themen aus unseren Reihen aufgestellt und gelöst werden.

Die Effizienz war sehr beeindruckend und das führte Gerhard Walper auf unsere Grundkenntnisse und höheres Bewusstsein durch die craniosacrale Arbeit zurück. Wir würden in unseren Praxen doch genauso arbeiten! Er lehrte uns absolutes Vertrauen in den Prozess und sagte hierzu: „Ich möchte, dass meine Klienten groß sind, daher vertraue ich dem Prozess.“

Und weil auch wir seiner Arbeit vertrauen, ihn als empathischen, warmherzigen und freundlichen Menschen kennengelernt haben, lädt er uns ein, an einem seiner Ausbildungs-Workshops in Bad Homburg teilzunehmen.

Nach dem Abendessen trafen wir uns dann zum zweiten Workshop, den Susanne Daßler, eine Cranio-Kollegin aus München anbot. Souverän, einfühlsam und klar leitete sie uns an, die Verbindung zwischen unseren Füßen und den Augen zu spüren und gemeinsam zu Trommelklängen unsere Körper zu bewegen. Alle Elemente wurden tanzend inkludiert und der Mond leuchtete als Kerzenmeer in der Mitte. Eine wundervoll stimmige Abendveranstaltung, nach der wir beschwingt auf unsere Zimmer gingen oder uns noch im Gewölbekeller auf einen Absacker trafen.

Für den nächsten Morgen hatte sich spontan Sonja Wode bereit erklärt, mit Yoga gemeinsam in den Tag zu starten, was von vielen sehr gerne angenommen wurde.

Samstagvormittag fand für alle CSVD-Mitglieder die jährliche Mitgliederversammlung statt, in der sich zunächst die neuen Vorsitzenden Nina Sixt und Carmen Dietz gegenseitig vorstellten und anschließend ihre Arbeit der vergangenen 12 Monate präsentierten.

Wie immer führte Ursula Waldmüller zügig und humorvoll durch das Programm.

Danach berichteten die Beiräte von ihren Tätigkeiten und Errungenschaften und wurden dafür voller Dank durch den Vorstand geehrt.

Wichtige Themen waren dabei die Auflösung des Upledger-Verbandes und die Übernahme deren Projekte, der Gründungsprozess des europäischen Cranioverbands ECSA und das Gebiet der Forschung und der Zusammenarbeit mit Heidemarie Haller von der Uni Essen.

Leider hatte Julia Rosinski angekündigt, ihr Amt als Schatzmeisterin niederzulegen. Voller Wertschätzung wurde ihr für ihre 4-jährige Tätigkeit gedankt. Ihre Arbeit war stets korrekt, die Argumentation schlüssig und die Darstellung humorvoll. Wir werden sie vermissen. Ebenso wurde Annette Gralke aus dem Beirat Medien verabschiedet. Sie hat den Verband in verschiedenen Ämtern inspiriert und war/ist sehr engagiert, Cranio in die Welt zu bringen.

Danke dafür und euch beiden alles Gute für die neuen Lebensaufgaben.

Nachmittags durften wir Prof. Dr. Jean Marie Beuckels aus Belgien begrüßen, der uns die Ursprünge der Osteopathie und die Rolle des Herzens im Craniosacralen System erläuterte. Überaus kompetent und kurzweilig vorgetragen verband er die neuesten Erkenntnisse der Quantenphysik mit Spiritualität und bekannte sich als Dr. der Osteopathie zur Craniosacralen Therapie. So waren seine osteopathischen Handgriffe für manche eine Herausforderung, aber seine Behandlungen teilweise magisch – leicht und nachhaltig zugleich. Als international tätiger Dozent hat er mit seiner sympathischen, bescheidenen Art die Herzen im Sturm erobert. Er reinvestiert seine Einnahmen aus den Workshops in Forschungstätigkeiten und brennt für seine Arbeit.

So hat er bereits am Ende der Tagung sein Mitwirken für die Jahrestagung 2026 zugesichert, will zukünftig im Forschungsbereich mit uns zusammen arbeiten und möchte außerdem im September diesen Jahres einen exklusiven Workshop für uns Cranio-Therapeuten anbieten.

Nach 5 Stunden Osteopathie-Workshop konnten wir uns dann beim gemeinsamen Tanzen in Freude verbinden und unsere Körper wieder in Schwung bringen.

Der letzte Workshop der Jahrestagung wurde von Carla H. Brown, einer US-Amerikanerin, die nur für unsere Tagung nach Deutschland gereist war, geleitet. Obwohl sie ziemlich gut deutsch spricht, hat ihre Freundin Karen Sippl-Spradley ihre Worte wunderbar übersetzt. Danke Karen!

Carla ist eine beeindruckende, strahlende Frau, voller Energie, was nicht immer so war, wie sie uns zunächst durch ihre eigene berührende Krankheitsgeschichte mitteilte. Doch wie das Leben so spielt, hat sie ihre Krankheit letzten Endes zum Trauer- und Lachyoga gebracht– worin sie mittlerweile sogar Weltmeisterin ist!

Im aktiven Teil sollten wir in verschiedenen Übungen unsere Gefühle reflektieren und Kummer in kleinen Gruppen verbal teilen, bis die Tränen flossen.

Verschiedene andere Körperübungen, um bspw. Wut und Ohnmacht nonverbal auszudrücken folgten, bis wir zum lustigen Teil, dem Lachen in allen Facetten, Lauten und thematischen Hintergründen kamen – bis auch hier die (Freuden-)Tränen flossen.

Nach der gemeinsamen Reflexion im Kreis fand der fließende Übergang zur Verabschiedung der Gruppe durch den Vorstand statt.

Im aktiven Teil sollten wir in verschiedenen Übungen unsere Gefühle reflektieren und Kummer in der kleinen Gruppe verbal teilen, bis die Tränen flossen.

Diverse andere Körperübungen, um bspw. Wut oder Ohnmacht nonverbal auszudrücken folgten, bis wir zum lustigen Teil, dem Brabbeln und Lachen in allen Facetten, Lauten und thematischen Hintergründen kamen - bis auch hier die (Freuden-)Tränen flossen. 

Nach der gemeinsamen Reflexion im Kreis fand der fließende Übergang zur Verabschiedung der Gruppe durch den Vorstand statt.

 

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für eine sehr gelungene Jahrestagung, die rundum positives Feedback erhalten hat.

 

Ein paar kleinere Verbesserungsvorschläge werden wir beim nächsten Mal versuchen umzusetzen, aber abschließen möchten wir mit ein paar Feedbackstimmen, die vielleicht Lust machen, an der nächsten Tagung vom 9.-11.10.2026 in der Evangelischen Tagungsstätte Hofgeismar teilzunehmen:

WAS HAT DIR BESONDERS GUT GEFALLEN?

„Tolle Begegnungen, Schwingungen, so viel Wissen, aber eben auch Herzblut vereint!“

„Die Aufstellung – Tiefe, Stille, feines Spüren und auch alle gemeinsam, die Energie und mit welcher Geschwindigkeit die Aufstellungen liefen.“

„Jean Marie – extrem gut.“

„Lach Yoga – mega.“

„Sehr, sehr schön. Leicht, herzlich und direkt.“

„Die Tagung war wieder mit Herzblut organisiert und geleitet. Eure Authentizität war wohltuend. Toller Input, tolles Miteinander, ich möchte nichts davon missen!“

„Herz, Verbundenheit, Liebe.“

„Die Workshops, unsere Gemeinschaft und die gute Stimmung.“

„Sehr gut, sehr gut, yeah!“

„Das stille Familienstellen und der Workshop mit Carla… Ninas herzliche, direkte, lebendige Art.“

„Gute Organisation – eine wundervolle Atmosphäre, so dass es Freude macht, einfach da zu sein im Craniofeld.“

„Alle Workshops – gute Mitgliederversammlung – zügig und gut geführt.“

„Das Tanzen mit Susanne Daßler.“

„Nina at all – ihr macht das Klasse – frisch, frei, power!“

„Mich hat es sehr erfreut, wie der Verband sich gewandelt hat. Wie viel Freude, Elan und Engagement alle haben. Die Leichtigkeit in allem.“

„Der Vortrag, die Arbeit mit dem Professor. Der komplette Ablauf, die Platzierung der Workshops. Eine rundum gelungene Veranstaltung.“

„Referenten, die hochkarätig aktuelle Themen intensiv ansprachen. Die Verbindung zu wissenschaftlichen Erkenntnissen (Prof. Beuckels, Carla Brown) – grandios.“

 

Da können wir nur noch DANKE sagen

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